Im Rahmen der von Veolia Wasser gesponserten Gerhard Richter Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie wurden für zwei Veranstaltungsabende mehrere Fotostationen eingerichtet. An diesen Tagen entstanden mehrere hundert Fotografien, die in Anlehnung an Gerhard Richters Fotorealismus verfremdet wurden.

Die Herausforderung bestand darin, den Verfremdungprozess der Fotografien in einem möglichst kurzen Bearbeitungs- und Druckzeitraum ablaufen zu lassen. Dafür wurden zwei Kamerastationen über ein Netzwerk mit einem komplett automatisierten Bearbeitungsverfahren verknüpft. Das entstandene Fotomaterial wurde dabei über diverse Skripte digital nachbearbeitet und im Stile Richters mit Unschärfen verfremdet. So konnte eine hohe Anzahl an Resultaten produziert werden. 

Anschließend erfolgte der Versand der bearbeiteten Bilder an die vernetzten Druckerstationen.